Seit fünf Tagen nadele ich nun fleissig an meiner February Lady und nun kann man schon recht gut erkennen, was das mal werden soll.
Wie immer, wenn ich etwas für mich stricke, das nicht die Form 'quadratisch-praktisch-gut' hat, bin ich mir mal wieder total unsicher, ob ich bei meiner Maschenberechnung nicht über das Ziel hinaus geschossen habe. Ich trage nicht gerne figurbetonte Teile und neige dann eben dazu, viel zu viel an Mehrweite dazuzugeben. Noch ist das zweifelnde Stimmchen in mir recht leise, doch mit jedem Mustersatz, der dazukommt, wird es lauter. *grrrr* ich hasse das!
Ansonsten macht es Spaß dieses Projekt wachsen zu sehen und ich freue mich jetzt schon, dass ich hier keine dämlichen Ärmel einnähen und auch sonst keine Nähte schließen muss.
Wie man vielleicht erkennen kann, habe ich hier bei diesem kleinen Stück schon zwei Veränderungen vorgenommen. Zum einen habe ich anstatt der Lochmusterzunahmen (eyelet increases) mit verschränkten Maschen zugenommen, zum anderen habe ich statt der drei Knopflöcher fünft gearbeitet. Ich denke, so lässt sich die Jacke später etwas besser schließen und klafft nicht allzu offenherzig auseinander.